Hans-Peter Damitz siegt in der AK M65 in Nienburg über 5 Kilometer
Bericht von
Hans-Peter Damitz
Die amtlich frisch vermessene 5 km Strecke durch die Nienburger Altstadt und entlang der Weser zog Läufer aus nah und fern an. Viele wollten eine schnelle Zeit für die Jahresbestenliste erzielen. 527 Teilnehmer waren dann aber doch zu viel, um auf dem engen und verwinkelten Kurs schnelle Zeiten zu laufen. Mit seinen 69 Jahren war Zweitältester im langen Lindwurm, der sich durch die Gassen schlängelte, der Spartaner Hans-Peter Damitz. Der erfolgreiche Geher hat sich in der letzten Zeit mit Läufen ein zweites sportliches Standbein geschaffen. In Nienburg blieb ihm nichts anderes übrig, als im großen Feld mitzuschwimmen. Als aber beim letzten leichten Anstieg plötzlich sein größter Konkurrent in der Altersklasse M 65, Hans Laue aus Bremen, auftauchte, konnte der Langenhagener noch zulegen und vorbeiziehen. Bis ins Ziel gab Hans-Peter Damitz die Führung nicht mehr ab und siegte in 27:27,6 Minuten. Der 318. Platz in der Gesamtwertung zeigt, dass der Senior reihenweise jüngere Läufer hinter sich gelassen hat. Mit nur 8,2 Sekunden Rückstand folgte in der Klasse M 65 der Bremer. Platz 3 ging in 30:02,8 an Jens-Uwe Wesemann. Die Erkenntnis für den Sparta-Sieger: Ein toller Lauf vor vielen Zuschauern und diversen Musikgruppen, für das Vorhaben eine schnelle Zeit zu erzielen, jedoch weniger geeignet. Im nächsten Jahr will der Langenhagener wieder mit dabei sein, dann zum ersten Mal in der Klasse ab 70 Jahre.
Ein echt starker Marathonauftritt von Sparta. Andreas Kolbe läuft mit 2:57 seine zweitbeste Zeit. Dann Thomas Hoffmeyer, der trotz wenig Trainig eine 3:08 schaffte, Uwe Lehmann unter 3:13, Klaus Habekost in neuer PB unter 3:20, Ulrich Grewe in neuer PB nur knapp unter 3:20. Thorsten Janz läuft ebenfalls PB.
Bei den Damen läuft Justyna Czupryniak ihren ersten Marathon in hervorragenden 3:30 und kommt damit auf den sechsten Platz der AK W30.
Einen besonderen Dank an die erschienenen Spartaner, die vor dem eigenen Start an der Strecke angefeuert haben
und an die extra angereisten Spartaner wie Peter Kniesch und Marian Bigocki sowie an die anwesenden Freunde, Bekannten und Partner.
Name
Zeit(M)
Platz(mw) / AK
Pace
Kolbe, Andreas (M40)
02:57:07
49 / 8
4:12
Hoffmeyer, Thomas (M40)
03:08:13
111 / 27
4:28
Lehmann, Uwe (M45)
03:12:57
147 / 39
4:34
Habekost, Klaus (M50)
03:19:35(PB)
220 / 20
4:44
Grewe, Ulrich (M45)
03:20:05(PB)
223 / 57
4:45
Czupryniak, Justyna (W30)
03:30:27(PB)
35 / 6
4:59
Ristic, Bojan (M45)
03:44:59
565 / 131
5:20
Janz, Thorsten (M45)
03:55:11(PB)
702 / 162
5:34
Ohne Gewähr: Kolbe, Hoffmeyer und Lehmann holen den vierten Platz der Marathon-Mannschaftswertung.
Und auch die zweite Mannschaft mit Grewe, Ristic und Janz erreichte noch den 30. Platz von 79 Staffeln.
Mannschaft
Zeit(HM)
Platz(m)
Pace
Kolbe, Hoffmeyer, Lehmann
09:18:17
4
4:25
Grewe, Ristic, Janz
11:00:15
30
5:13
Die Marathon Spartaner. Von links nach rechts:
Trainer Marian Bigocki, Justyna Czupryniak, Thorsten Janz, Klaus Habekost, Andreas Kolbe, Thomas Hoffmeyer, Ulich Grewe und Uwe Lehmann.
Justyna Czupryniak bei ihrem ersten Marathon Zieleinlauf
mit Sohn Lukas
Auch beim Halbmarathon Bestzeiten in Hülle und Fülle: Tristan Splett in 1:26, Florian John in 1:35, Wolfgang Waldmann in 1:43, Uwe-Georg Schubert in 1:45 und Joanna Gropp in 1:48. Auch wieder fix unterwegs: Bernd Rietschel in 1:31.
Roswitha Ebel und Kerstin Schoeneberg kamen ihrer Bestzeit verdächtig nahe.
Bernd Müller war leicht erkältet und hat sich deswegen als Pacemaker für Maik betätigt, der jetzt öfter beim Sparta Training war und seine persönliche Bestzeit gleich um 10 Minuten gesteigert hat.
Unser neues Trainingspaar Bettina Scheswig und Maik Sachse läuft neue persönliche Bestzeit.
Name
Zeit(HM)
Platz(mw) / AK
Pace
Splett, Tristan (M50)
01:26:56(PB)
103 / 4
4:07
Rietschel, Bernd (M50)
01:31:28
242 / 15
4:20
Scholing, René (M40)
01:33:58
335/ 70
4:27
John, Florian (M30)
01:35:04(PB)
374 / 55
4:30
Waldmann, Wolfgang (M50)
01:43:50(PB)
984 / 100
4:55
Schubert, Uwe-Georg (M50)
01:45:44(PB)
1173 / 125
5:01
Ebel, Roswitha (W45)
01:46:36
131 / 20
5:03
Schoeneberg, Kerstin (W35)
01:46:43
136 / 17
5:03
Gropp, Joanna (W35)
01:48:39(PB)
176 / 25
5:09
Sachse, Maik (M35)
01:56:21
2298 / 294
5:31
Müller, Bernd (M55)
01:56:21
2296 / 125
5:31
de Arriba, Gustavo (M40)
01:57:27(PB)
2404 / 439
5:34
Jensch, Hannelore (W55)
02:02:24(PB)
629 / 14
5:48
Scheswig, Bettina (W35)
02:42:39(PB)
1386 / 191
7:43
Die Damenmannschaft holt den achten Platz.
Mannschaft
Zeit(HM)
Platz(w)
Pace
Ebel, Schoeneberg, Gropp
05:21:58
8
5:05
Die erste Herrenmannschaft mit Splett, Rietschel und John holt den 23. Platz., die zweite den 143. Platz.
Mannschaft
Zeit(HM)
Platz(m)
Pace
Splett, Rietschel, John
04:33:28
23
4:19
Waldmann, Schubert, Müller
05:25:55
143
5:09
Jens Grothe holt in 38:22 den vierten Platz der AK M40. Auch Matthias Prinz und Michael Wehling erreichten gute Zeiten.
Peter Aßmann kam auf den sechsten Platz der AK M55, Manfred Krenz auf den fünften Platz der AK M60
Dieter Domas hat sich als Pacemaker für seine Tochter Lena betätigt. Nicole Wachsmuth durfte nach längerer Zwangspause endlich wieder laufen.
Anja Gertz läuft hinter Pacemaker Marco Braksiek eine neue Bestzeit.
[Update: Noch einen Pacemaker gefunden: Jörg-Achim Heinrichs für eine Kollegin von ihm]
Name
Zeit(10km)
Platz(mw) / AK
Pace
Grothe, Jens (M40)
38:22
37 / 4
3:50
Prinz, Matthias (M40)
44:13
144 / 18
4:25
Wehling, Michael (M45)
45:55
218 / 30
4:35
Aßmann, Peter (M55)
48:24
329 / 6
4:50
Grassmann, Reiner (M45)
49:11
392 / 55
4:55
Lehmann, Anja (W35)
49:11
52 / 7
4:55
Heinrichs, Jörg-Achim (M55)
53:23
733 / 25
5:20
Krenz, Manfred (M60)
53:29
742 / 5
5:21
Wachsmuth, Nicole (W35)
55:17
244 / 40
5:32
Komoll, Birgit (W50)
57:00
345 / 26
5:42
Domas, Dieter (M55)
59:37
1234 / 63
5:58
Domas, Lena (WHK)
59:37
518 / 129
5:68
Gertz, Anja (W30)
1:05:57(PB)
874 / 204
6:36
Die 10 Kilometer Spartaner
Von links nach rechts:
Peter Aßmann, Birgit Komoll, Manfred Krenz, Anja Gertz und Marco Braksiek.
Uwe Kempen läuft bei bestem Marathonwetter in Hamburg eine neue persönliche Bestzeit in 3:32:44.
Bericht von Uwe Kempen:
Mir ging es 2011 bei meinem Hamburg-Marathon wie Thomas Hoffmeyer ein paar Jahre zuvor: gut vorbereitet für eine neue Bestzeit, doch über 30 Grad bei fast 100 % Luftfeuchtigkeit ließen nicht mehr als eine 3:49:08 zu. Wahrgenommen hatte ich jedoch die tolle Strecke und das unglaubliche Hamburger Publikum. Wer auf Berlin steht, sollte sich unbedingt einmal Hamburg und Köln gönnen, die sind von der Organisation und dem Publikum wenigstens gleichwertig. Für 2012 beschloss ich, es Thomas nachzumachen: durch viele lange Läufe gut vorbereiten, nicht verrückt machen lassen, und dann die Stadt richtig "rocken". Er hat es vorgemacht, und ich wollte es ihm nachmachen. Ziel war eine neue Bestzeit unter 3:40, und meine Vorbereitungsläufe ließen die Hoffnung darauf wachsen. Am 29.04. war es sonnig und mit 23 Grad ziemlich warm, ich bin gleich in eine Gruppe reingelaufen, die eine 3:30 anstrebte und dachte mir, laufe da mal mit, solange du kannst. Tatsächlich war ich bis KM 30 mit einem 4:58 er Schnitt dabei, dann wurden die Körner weniger und ich merkte, dass ich eine 5:10 gerade noch so halten konnte. Bei KM 40 war jedoch klar, dass die 3:30 weit weg sind, und so habe ich die letzten knapp 3 KM ( ich hatte nachher 42,7 KM auf der GPS-Garmin gestoppt ) einfach nur noch genossen, bin locker eingelaufen ins Ziel und hatte meine Bestzeit, die ich erst Oktober 2011 mit 3:42:01 in Braunschweig gelaufen war, mit 3:32:44 um fast 10 Minuten unterboten. Die Blasen verheilen, das durchgelaufene Zehengelenk wird wieder, nur das freudige Grinsen bekomme ich seitdem nicht mehr aus dem Gesicht. Und in Köln geht am 14.10. vielleicht ja nochmal richtig die Post ab in diesem Jahr.
Hans-Peter Damitz war bei der Bahneröffnung im Stadion von Verden dabei. Über 5.000 m Bahngehen erreichte er Platz 3 in der Gesamtwertung und Platz 1 in der AK M65.
Hier sein Bericht:
Die Eröffnung der Bahnsaison im Verdener Stadion nutzten einige Geher aus dem niedersächsischen Landesverband zur Vorbereitung auf die Leichtathletiksaison 2012. Am 9. Juni wird in Wunstorf die Norddeutsche Meisterschaft im 5 000 m Bahngehen ausgetragen. Dann kommen u. a. die in diesem Jahr sehr starken Berliner Geherinnen und Geher. Es gilt also, sich gut vorzubereiten. Dazu gehört Wettkampfpraxis unter den Augen von kompetenten Gehrichtern. Nur ungern erinnern sich die Geher an die Hallen-DM Ende Januar dieses Jahres in Dortmund, als kaum einer ohne Verwarnung ins Ziel kam. Das soll ihnen nicht wieder passieren. In Verden sah man deshalb die Teilnehmer eifrig darüber fachsimpeln, wie denn nun der regelkonforme Gehstil auszusehen hat. Dann galt jedoch die ganze Konzentration dem Wettbewerb. Bei besten äußeren Bedingungen zeigten die Geher zur Saisoneröffnung den Läufern, Springern und Werfern, wie interessant die olympische Sportart Gehen ist. Dabei hielt sich der einzige Teilnehmer aus Langenhagen achtbar, der 69 jährige Seniorengeher Hans-Peter Damitz von DJK Sparta. Er wurde in 33:32,44 Minuten Dritter in der Gesamtwertung der Senioren und Erster in seiner Klasse M 65 über die 5 000 m Distanz. Der Sieg ging in 27:43,37 an Jürgen Hold (Klasse M 60). Der Sportler der LG Kreis Verden ist seit Jahren sowohl beim Gehen als auch beim Triathlon zu Hause. Platz 2 holte sich Jürgen Westphal vom OTB Osnabrück, seine Zeit 29:42,00. Dieser Geher der Altersklasse M 50 kam im vergangenen Jahr vom Laufen und hat seitdem deutliche Fortschritte gemacht. Er ist somit ein weiteres Beispiel dafür, dass der Gehsport für Läufer eine interessante Ergänzung wenn nicht sogar eine Alternative mit guten Erfolgsaussichten sein kann.
Schöne Laufstrecke durch den Spreewald, teilweise „cross“, Wetter nicht ganz so gut wie beim Airportrun, aber mit 14°, heiter und leichtem Wind(dann aber von vorne) immer noch gut(für mich zumindest). Hatte gedacht, dass ich durch die Radtour (rd. 55km) vom Vortag geschwächt wäre, aber die machte sich nicht so bemerkbar. Bin schön gleichmäßig durchgelaufen (4:15/km), zum Ende hin noch etwas Gas gegeben. Hannover kann kommen!
Der Marathon, der Jürgen Graeber noch bei seinen großen Metropolenläufen fehlte. Bis km 25 lag er noch extrem gut auf einer 3:30h, dann schien er aber von mehreren Männern mit großen Hämmern eskortiert worden zu sein. So musste er dem extrem schnellen Anfangstempo Tribut zollen uns sich dann im Ziel mit glatten 4:00h begnügen.
[Update: Er wurde an den Verpflegungsstationen mit Wasser-Nuckelflaschen traktiert, ohne eine Gebrauchsanweisung beigelegt zu bekommen. Dann hatte er zuviel Luft "genuckelt" und Seitenstechen bekommen, was er bis zum Ziel nicht mehr richtig losgeworden ist.]
Es reichte aber immer noch zum 141. Platz der AK M60 (komisch, eigentlich müsste es M65 sein) und dem 11191. Platz von 42649 finishern.
In Hämelerwald war offiziell gar kein Spartaner gemeldet. Kurz vor dem Start standen dann aber doch drei Spartaner rum:
Trainer Marian Bigocki, der fleißig Reisen zum Halbmarathon nach Stettin verkaufte und zwei Läufer, Andreas Kolbe und Thorsten Janz
Das Wetter war durchwachsen, so um die 13°, Sonne und ein paar Regentropfen. Entsprechend sah auch die Strecke aus: Da es ein paar Mal geregnet hatte, waren die Feldwege teilweise aufgeweicht. Große, mit Split aufgefüllte Löcher machten den Lauf nicht zu einem Hochgeschwindigkeitskurs. Die Zeiten sind auch eher geschmeichelt, die Strecke war eher 9,8 als 10km lang.
Andreas Kolbe holte dennoch den vierten Platz der AK M40 und den 15. Platz der Gesamtwertung.
Name
Zeit(ca.10km)
Platz(mw) / AK
Pace
Andreas Kolbe (M40)
38:18
15 / 4
3:50
Thorsten Janz (M45)
46:44
44 / 11
4:40
Hannelore Jensch (W55) (VfF Hannover)
54:24
19 / 1
5:26
Sibylle Rustenbach (W40)
1:07:50
37 / 8
6:47
Die anwesenden Spartaner et al.
Hannelore Jensch, Andreas Kolbe, Thorsten Janz, Marian Bigocki und Regina Janz-Staringer
Sibylle Rustenbach
Ein vierbeiniger "Mitläufer", der die gesamte 10km Distanz mit Frauchen zusammen absolvierte. In der zweiten Runde litt er aber an Konditionsproblemen.
Etwas überraschend berichtete Ulrich mir heute von seinem Erfolg beim Stundenlauf in Lehrte. Wie er schon sagte, ein echter Insiderlauf, ist irgendwie vorher nicht bei mir angekommen. Hat Uli aber nicht gestört, er ist trotzdem Vollgas gelaufen und hat in 1,00 Stunden 14,244 Kilometer zurückgelegt und den dritten Platz der AK M45 belegt. Nebenbei hat er mit 41:29 an die Spitze der 10km Bestenliste gesetzt. [Update: Nein, es war die Kategorie: 10.000m Lauf]. So viele 10.000m Läufe gibt es nicht in der Umgebung, da ist der Titel schon fast sicher.
Karlheinz Teufert und Yoshiko Teufert-Shibata waren ebenfalls mit von der Partie. Ihre AK haben sie natürlich gewonnen.
Das Wetter war trocken um die 14°, der leichte Ostwind störte nicht, für Uli waren es idealen Bedingungen
Ergebnisse (Weitere Bilder bei Klick eine Zeile höher)
Die zweite Auflage der Jagd nach dem/der schnellsten Maschseeläufer/in. Rekordverdächtig war auf jeden Fall das Wetter: In einer halben Stunde alle Jahreszeiten: Sonne, bedeckt, Regen, Hagel. Letztes Jahr hatte Bernd Müller ja die AK M55 gewonnen, diesmal kam er direkt aus dem Urlaub und war nicht ganz so zuversichtlich. Den Sieg konnte er nicht wiederholen, aber den 3. Platz der AK M55 gab es dennoch. Peter Aßmann wollte auch mal so schauen. Thorsten Janz musste feststellen, dass die inoffiziell gelaufenen 30km vom Vortag vom Körper durchaus als realer Lauf gewertet wurden. Hannelore Lyda war mit den Spartanern nach Rom gefahren, dort beim Marathon in einen "Verkehrsunfall" geraten und lief heute den ersten Lauf nach ihrer Genesung, die AK W50 hat sie gewonnen. Gestern stand sie auch schon an der Airport Run HM Strecke und feuerte die Läufer an.
Name
Zeit (5,8km)
Platz(mw) / AK
Pace
Bernd Müller (M55)
25:33
65 / 3
4:24
Thorsten Janz (M45)
26:39
78 / 10
4:36
Peter Aßmann (M55)
27:20
91 / 6
4:43
Hannelore Lyda (W50) (TUS Bothfeld)
24:52
10 / 1
4:17
Hannelore Lyda(LG Hannover, Mit-Römerin), Bernd Müller, Peter Aßmann, Thorsten Janz
Schon der fünfte Lauf rund um den Flughafen Langenhagen. Das Wetter war toll, in der Sonne, die sich oft gezeigt hat, waren es gefühlt 15°. Zwei Spartaner schafften es unter die magische Grenze von 1:30, Uwe Lehmann und Tristan Splett, Bernd Rietschel blieb nur knapp drüber. Damit gewann Tristan den dritten Platz der M50, Bernd folgte gleich auf dem vierten Platz. Justyna Czupryniak lief als einzige HM-Spartanerin auf den hervorragenden zweiten Platz der AK W30 und auf den fünften Platz der Gesamtwertung.
Thorsten Janz soll auch gesehen worden sein. Da man ihm aber keinen Chip mehr verkaufen konnte(alle weg), lief er inkognito mit.
Name
Zeit (HM)
Platz(mw) / AK
Pace
Uwe Lehmann (M45)
1:29:02
38 / 9
4:13
Tristan Splett (M50)
1:29:56
48 / 3
4:16
Bernd Rietschel (M50)
1:30:21
50 / 4
4:17
Justyna Czupryniak (W30)
1:36:51
5 / 2
4:35
Reinhard Reuter (M50)
TSV Bordenau
1:41:37
167 / 19
4:49
Justyna Czupryniak als Zweite W30, Uwe Lehmann als schnellster Spartaner, Tristan Splett mit persönlicher Bestzeit
Bernd Rietschel nur ganz knapp über 1:30h
Die Spitze am Start
Auf der 10,2km Strecke führte unser neues Mitglied Florian John die Spartaner an, ihm gelang ein 12. Platz der heiß umkämpften AK M30. Wolfgang Waldmann scheint seine Verletzung aus Rom überwunden zu haben, der Fuß hat gehalten, sogar sechster in M50 geworden. Für Uwe-Georg Schubert und für Roswitha Ebel war es ebenfalls ein Test, ob es nach Rom / längerer Krankheit "wieder läuft". Tut es. Roswitha wird sogar Dritte in W45.
[Update: Pace korrigiert, da 10,2km gelaufen wurden.]
Bei kühlem aber trockenen Wetter um die 7°, nicht zu windig, fand in Paderborn die 66. Auflage des Osterlaufes statt. Vor dem Start wurden die Läufer erstmal mit einem Schneeschauer auf die winterlichen Verhältnisse eingestimmt, später gab es aber zum Ausgleich aber auch mal einen Sonnenstrahl.
Diesmal starteten fast 9.000 Teilnehmer. Es gab einen neuen Streckenrekord im Halbmarathon der Männer: Philemon Rono schaffte ihn in 1:00:58h, 14 Sekunden schneller als der alte Rekord.
Auch wenn Paderborn nicht gerade um die Ecke lag, traten zwei Spartaner an. Andreas Kolbe belegte in 01:21:28 den hervorragenden 43. Platz im HM Gesamtfeld der Männer und den neunten Platz der AK M40. Tristan Splett konnte sich in 01:33:02 einen sehr guten 211. Platz im HM Gesamtfeld sichern, in seiner AK M50 den 21. Platz.
Hans-Peter Damitz absolvierte den Braunschweiger 5km Lauf, der im Stadion endete. Beim Start heute Morgen um 10 Uhr war es mit nur 4 Grad und leichtem Nebel nasskalt. Aber insbesondere die jungen Läufer der LG Braunschweig heizten den 53 Teilnehmern über die 5 km Distanz mächtig ein. Unterwegs ging es über eine Bahnstrecke, im Übrigen war der Kurs ohne nennenswerte Höhenunterschiede.
Hans-Peter Damitz belegte in 27:03 Minuten den ersten Platz in M65.
Spartas Läufer hatten die Wahl zwischen einem Start bei den Bezirksmeisterschaften im Crosslauf auf der neuen Mountainbike-Strecke in Bad Salzdetfurth und einem Trip in den Süden zum Marathon in Rom. Niemand entschied sich für das Kräfte zehrende Rauf unter runter auf der Schotterpiste in Bad Salzdetfurth. Für seine abwesenden Läuferkollegen suchte jedoch Hans-Peter Damitz, ein Geher, eine neue Herausforderung. Auf dem Kopfsteinpflaster des Celler Wasalaufs hatte dieser sich eine Woche zuvor einen Vorgeschmack geholt von dem, was ihn wohl auf der Mountainbike-Strecke erwarten würde. In Bad Salzdetfurth wurden seine Befürchtungen noch übertroffen. Aber so erging es schließlich allen Teilnehmern. Entsprechend vorsichtig liefen die Akteure die ca. 4 050 m Crossstrecke an. Nur vom Favoriten in der Altersklasse M 65, der in diesem Jahr altersmäßig aufgestiegene Rolf Salzmann von der LG Wennigsen, wurde erwartet, dass er sein Können auch unter diesen schwierigen Bedingungen unter Beweis stellte. Nachdem sich sein größter Konkurrent, Alfred Müller vom LAV Alfeld, nach dreimaligem Aufruf nicht am Start eingefunden hatte, holte sich der Wennigser im Alleingang und in überlegener Manier in 18:53 Minuten den Sieg. Dahinter aber konnte sich überraschend Hans-Peter Damitz, der Spartaner aus Langenhagen, in 23:11 Platz 2 sichern. Dieser Erfolg und die frühlingshaften Temperaturen entschädigten den Daheimgebliebenen für die entgangene Reise in den Süden.
Der Celler Wasa-Lauf ist traditionell gut mit Spartanern bestückt. Auch der Rom-Marathon in einer Woche konnte da nicht abschrecken.
Die Spartaner zogen alle Register und meldeten in allen Läufen. In den Ergebnislisten war aber ein deutlicher Schwund festzustellen.
Justyna Czupryniak wird 10. der Frauengesamtwertung über 10km und 5. der AM W30
Andeas Kolbe und Jens Grothe scheinen sich gesucht und gefunden zu haben, sie kamen nur um wenige Sekunden getrennt im Ziel an und belegten die AK M40 Plätze 12 und 13.
Zusammen mit Bojan Ristic wurden die drei Zweite der AK M40 Mannschaftswertung.
Einige Spartaner nutzten den Messebesuch gleich zum Training.
Roswitha war glücklich, nach drei Monaten verletzungsbedingter Pause endlich mal wieder rennen zu dürfen. Es gab auch gleich den Spitzenplatz auf dem Podest in W45.
Ebenfalls ganz oben standen über 21km die AK Sieger in M55, Bernd Müller, und über W35, Kerstin Schöneberg.
Bei immerhin 10° konnten sich die Läufer auf den bevorstehenden Frühling einstimmen. Diese Möglichkeit nutzten dann auch gleich 567 Teilnehmer, darunter sechs Spartaner, die zwei(7,2km) bzw. drei Runden(10,8km) liefen.
Obwohl es noch nicht ganz soweit ist, musste Tristan Splett das erste Mal in M50 mitlaufen. Dafür hat er es auch gleich allen gezeigt und die M50 über drei Runden gewonnen.
Genauso erfolgreich war Nicole Wachsmuth, die die W35 über drei Runden gewann. Auch nicht nachstehen wollte Florian John, der die M30 über drei Runden gewann.
Bernd und Kerstin nutzten die Gelegenheit, ihr eintöniges Rom-Marathontraining etwas zu beleben: Erst sind sie langsam 12km hingelaufen, dann eine zweiründige Tempoeinheit und danach die 12km wieder zurück. Leider lief Kerstin die zwei Runden zu schnell, so dass beide erst auf die Siegerehrung für Kerstin warten mussten: Sie wurde Zweite der AK W35 über zwei Runden.
Der dritte und letzte Teil der Hammer Winterlaufserie ist vorbei. Wie nicht anders zu erwarten hat unser Jürgen tapfer den 3. Platz der AK M65 verteidigt.
Da er die Konkurrenz schon in den ersten zwei Läufen entmutigt hatte, hatte er im Finale schon leichtes Spiel.
In 1:42:14 trabte er locker der Konkurrenz davon und belegte den 380. Platz von 946 Finishern, für die gesamte Serie machte das den 288. Platz von 662 Finishern.
So konnte Jürgen schon die Körner für den Sylt-Klassiker in zwei Wochen (33,33km) sparen.
Als Belohnung für die Mühen gab es einen richtigen "Pott", jetzt ist er auf der Suche nach einer passenden Vitrine. Bilder davon sind bislang leider nicht eingetroffen.
So, und was haben wir denn Sparta-intern geleistet?
And the winner is...Wolfgang Schaper, der die 3900m AK M65 gewonnen hat.
Nicole Wachsmuth holt den dritten Platz der AK W35.
Sibylle Rustenbach war ein wenig überrascht, dass der Lauf schon angefangen hatte, ohne dass der Startschuss gefallen war, da ja bekanntlich die Pistole kaputt war.
So ist sie erst losgelaufen, als die anderen schon fast eine Runde fertig hatten.
Justyna Czupryniak belegte den sechsten Platz der Frauen-Gesamtwertung über 7800m.
Die Männermannschaft mit Andreas Kolbe, Paul Teichert und Hartmut Möbius belegte hinter den Boliden aus Kirchdorf, Det's RaceTeam und Braunschweig den hervorragenden vierten Platz.
Name
Zeit(3,9km)
Platz / AK w
Pace
Wachsmuth, Nicole (W35)
19:37
7 / 3
5:02
Rustenbach, Sibylle (W40)
n/a
15 / 3
n/a
Name
Zeit(3,9km)
Platz / AK w
Pace
Schaper, Wolfgang (M65)
16:27
21 / 1
4:13
Name
Zeit(7,8km)
Platz / AK w
Pace
Czupryniak, Justyna (W30)
33:17
6 / 5
4:16
Rödger, Antje (W40)
42:43
18 / 15
5:29
Name
Zeit(7,8km)
Platz / AK m
Pace
Teichert, Paul (MHK)
28:14
17 / 11
3:37
Möbius, Hartmut (M45)
29:31
25 / 16
3:47
Kolbe, Andreas (M40)
30:07
30 / 21
3:52
Graeber, Jürgen (M65)
35:11
63 / 21
4:31
Und dann war da noch...die 1.Herren Mannschaft.
2/3 der gemeldeten Herren sind angetreten. Andreas Schneider und Dietmar Modjesch belegten sogar den zweiten und dritten Platz der AK M30.
Spartas Geherin Birgit Komoll wird Deutsche Vizemeisterin Bericht von Hans-Peter Damitz
Die beiden Spartaner bei der Deutschen Meisterschaft im 3 000 m Hallengehen in Dortmund überraschten mit gutem Abschneiden. Birgit Komoll (Altersklasse W 50) folgte lange Zeit Brigitte Patrzalek (TV Groß-Gerau) wie ein Schatten. Es ging für beide um die Bronzemedaille. An der Spitze wurde Marion Fuchs von der Alemannia aus Aachen ihrer Favoritenstellung gerecht und siegte unangefochten in 17:20,19 Minuten. Ihr folgte zunächst Ilona Kirchesch von der LG Rhein-Wied. Sie hatte im vergangenen Jahr ihren zweiten Platz unglücklich auf Grund der verspäteten Abgabe der Stellplatzkarte verloren. Und auch in diesem Jahr war sie vom Pech verfolgt. Die Gehrichter nahmen Ilona Kirchesch wegen Gehfehlern aus dem Wettbewerb. Dadurch ging es für die Spartanerin jetzt sogar um Silber. Sie entschied sich, erst ausgangs der Zielkurve die Entscheidung durch einen Schlussspurt zu suchen. Die Taktik schien aufzugehen. Aber dann wurde es durch den Konter der Hessin richtig laut in der Halle. Auf dem Zielstrich hatte aber Birgit Komoll mit 0,31 Sekunden die Nase ganz knapp vorn (19:24,02 zu 19:24,33). Der Deutsche Vizemeistertitel war ihr Lohn.
Im nächsten Rennen musste Vereinskollege Hans-Peter Damitz in der Altersklasse M 65 an den Start. Die anderen Wettbewerbe hatten gezeigt, dass die Gehrichter ihre Aufgabe sehr ernst nahmen und bereits eine Reihe von Teilnehmern vorzeitig zum Duschen geschickt hatten. Und auch jetzt setzten sie ihre strenge Regelauslegung konsequent fort. Schon bald sah sich auch der Spartaner, an sechster Stelle liegend, mit diesem Problem konfrontiert. Als erstes erwischte es den vor ihm gehenden Wolf-Dieter Giese vom PSV Berlin. Damitz war gewarnt und nahm sein Tempo zurück. Das sah der hinter ihm platzierte Richard Maichin (Alemannia Aachen) als Aufforderung zur Tempoverschärfung an. Die Quittung in Form einer Disqualifikation ließ nicht lange auf sich warten. Nun wagte niemand mehr weitere Vorstöße. So gab es für Hans-Peter Damitz bei dieser Deutschen Meisterschaft einen unerwartet guten 5. Platz. Die Zeit hatte in diesem von der Taktik bestimmten Rennen mit 21:30,05 nur statistischen Wert. Der DM-Titel ging in sehr starken 16:28,17 an den Neuling in dieser Altersklasse, Dr. Rainer Lorscheider (TV Ludweiler). Da konnte selbst Karl Degener nicht mithalten. Er war bis zum vergangenen Jahr für DJK Sparta Langenhagen gestartet, hatte in seiner jeweiligen Altersklasse viele Jahre dominiert und startet jetzt für den PSV Berlin.
Jürgen Graeber läuft sein erstes Rennen in der M65 Klasse. Da er gerade eine Erkältung hinter sich hatte, ist er nicht auf Titeljagd gegangen. Ansonsten hätte er locker in der M65 den zweiten Platz belegt. So hat er sich mit dem vierten Platz begnügt und sich statt dessen als Pacemaker betätigt.
Er hat ab dem neunten Kilometer eine junge W35 bis zum AK Titel "gezogen". Die junge Dame lief eine neue PB, siegte in der W35 und war darüber überglücklich.